Da das Wetter am heutigen Tage trocken und sehr warm, also 28 Grad plus bei blauestem Himmel war, entschlossen wir uns Richtung Vulkaneifel, also die Deutsche Vulkanstraße zu befahren, da es zu einem in der Eifel immer ein paar Grad kühler ist, dort das Verkehrsnetz bis auf den Bereich „Nürburgring“ aus kleinen bis kleinsten Straßen besteht und auch eine Vielzahl von Maare, welche hier eine Breite von max. 700 Meter und eine Tiefe von max. 70 Metern, vorhanden sind.
Also mit der Roadkingclassic erst einmal an die Linzer Rheinfähre um von der „schäl Sick“ auf die linksrheinische Seite zu gelangen. (siehe Bilder)
Über die kleinen Eifeldörfer führte die Fahrt entlang der Hohen Acht, der Nürburg, vorbei an dem Nürburgring. Etwas über diese Rennstrecke zu schreiben ist müßig; die Nordschleife ist ein Mythos und von uns schon oft genug, an rennfreien Tage, befahren worden; die Grand Prix Strecke und alles was damit zusammenhängt, Dorint Hotel, Ringracer etc. offenbar ein Millionengrab! Aber an der Nordschleife war wie immer jede Menge los, die Campingplätze voll belegt, obwohl keine Veranstaltung war, ebenso an Start und Ziel, jede Menge Nachwuchs Rudolf Caracciola bzw. Schorch Meier, die sehnsüchtig auf die Freigabe der Strecke warteten.
Über Gerolstein, hier kommt das Mineralwasser Gerolsteiner Stern her, geht es weiter Richtung Daun (hier kommt das Dauner Sprudel her), zu den Dauner Maaren (Gemündener-, Toten- (Weinfeldermaar mit der Weinfelder Kapelle) und Schalkenmehrener Maar. (vgl. Bilder).
Von hier geht’s zur Glockengießerei Mack nach Brockscheid; am Sonntag zwar geschlossen, sonst kann man den Betrieb auch besichtigen (haben wir schon gemacht und es ist höchst empfehlenswert), aber auch von außen gibt es einiges zu sehen. Diese Gießerei ist seit dem 16. Jahrhundert tätig und hat fast alle Glocken in den Kirchen und Rathäusern etc. im Rheinland gefertigt. (siehe Bilder)
Von Brockscheid Richtung Manderscheid sieht man rechts der Straße die weiteren Maare, Holz- (wird als einziges von einem Bach durchflossen) und Pulvermaar, bevor man in Manderscheid wieder an Burgen (hier die Ober- bzw. Niederburg) von Manderscheid vorbei fährt. Hier wurde ein Schlenker Richtung Osten vollzogen und über Nebenstraßen vorbei an Mayen (Heimatstadt von Mario Adolf), Richtung Mendig und vorbei am Kloster Maria Laach. Hier war aufgrund des Wetters natürlich auch eine Menge los, vorbei am Laacher See, richtig der ist kein Maar, auch kein See, sondern eine Caldera, also ein Einbruchkrater des Laacher See Vulkanes, welcher halt mit Grund- bzw. Oberflächenwasser gefüllt ist. Nun führt der Weg unweigerlich vorbei an den Tönnissteiner Quellen (hier kommt halt das berühmte Sprudelwasser her), nach Brohl, hier kommt das Brohler (Rhodius) Sprudelwasser her, zurück zum „Vater Rhein“ an die Rheinfähre nach Kripp zur Überfahrt nach unserer Heimatstadt Linz am Rhein, wo dann nach 285 km die heutige Tour mit einen Kölsch auf einem der Balkon unseres Wohnhauses mit Blick auf den Rhein endete.
Bericht: Jürgen Mies
Bilder: Beifahrerin und Kamerafrau Edith Mies










































